01. – 03. Juli 2027
Holiday Inn Munich City Centre, München
27. Interdisziplinärer Kongress
für Suchtmedizin in münchen
Veranstalter:
Fach integrierendes Forum für Suchttherapie, Sucht Folgekrankheiten und Akutversorgung Suchtkranker
Je älter man wird, desto schneller vergeht die Zeit und so schreiten wir schon jetzt auf den
27. Interdisziplinären Kongress für Suchtmedizin zu, wo doch der letzte gerade erst vorbeigegangen ist. Es werden wieder aktuelle problematische Themen zu diskutieren sein:
Wie können die Suchtkranken noch versorgt werden? Allein in München haben 2026 Kolleginnen und Kollegen aufgehört, die mehr als 100 Patientinnen und Patienten behandelt hatten. Erschwerend kommt hinzu, dass, wie schon öfter angemahnt der Suchtmedizin nicht der Platz und Raum im Studium der Medizin und in den Facharztausbildungen gegeben wird, den er aufgrund der Prävalenz der Suchterkrankungen an sich und der Komplexität der Diagnostik und der Therapie haben müsste. So wird die Suchtmedizin im Studium praktisch nicht gelehrt. In der Facharzt Ausbildung für Allgemeinmedizin, Gynäkologie, Chirurgie oder Innere Medizin sucht man ebenfalls vergebens nach suchtmedizinischen Inhalten. Welche Gründe gibt es hierfür außer Ideologie oder aber ist es sogar Ignoranz? Erfreulicherweise bekennt sich die Psychiatrie eindeutig zur Suchtmedizin, in dem sie postuliert, dass sie ein „Kernfach“ in der Facharztweiterbildung sei. Unermüdlich und eben auch in diesem Jahr will der Kongress ein Forum bieten zur Vernetzung und Zusammenarbeit der verschiedenen notwendigen Disziplinen. Nur gemeinsam können die schwer suchtkranken Patientinnen und Patienten optimal behandelt werden, die in der Regel primär unter anderen psychiatrischen Komorbiditäten und unter somatischen Krankheiten leiden. Auf dem Kongress können wir uns alle austauschen, speziell im Debattensymposium wird wieder kontrovers diskutiert werden. Im Innovationssymposium werden wir über die zerebralen Veränderungen, die durch Videospielen geschehen, informiert. Die Symposien Alkoholabhängigkeit, Cannabisabhängigkeit und Tabakabhängigkeit sind traditionsgemäß ebenso gesetzt wie die Symposien Essstörungen und Rausch und Sucht. Auf der Postersession werden neueste Ergebnisse aus den unterschiedlichen Bereichen vorgestellt. Abends laden wir Sie nach der Posterpreisverleihung herzlich zur Kongressparty ein.
Ich freue mich sehr auf Ihr Kommen und die Begegnungen und Gespräche.
Herzliche Grüße aus München
Prof. Dr. med. Markus Backmund
Kongressleiter
Rückblick
Alle Informationen rund um den Kongress
26.Interdisziplinärer Kongress
für Suchtmedizin


